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"Kardiovaskuläre Biomarker"
mit Professor Dr. med. Andreas Michael Zeiher
Inhalt
Die klassischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind seit Langem bekannt: Alter, männliches Geschlecht, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, Rauchen und Übergewicht. Je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, umso höher ist das Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko. Mediziner hoffen, mithilfe von Biomarkern im Blut künftig genauere Vorhersagen machen zu können. Doch trotz intensiver Forschung haben in der Kardiologie bislang nur wenige Biomarker Eingang in die klinische Routine gefunden. Im Podcast erzählt Professor Zeiher über "ideale Biomarker" zur Primärprävention eines Herzinfarktes und gibt damit einen Ausblick auf seinen Vortrag auf dem 117. Internistenkongress im April in Wiesbaden.
Zur Person
Seit 1995 leitet Professor Michael Zeiher als Direktor die Medizinische Klinik III - Kardiologie/Nephrologie/Angiologie - am Zentrum der Inneren Medizin des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Nach dem Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Approbation führte ihn ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an das Cedars-Sinai Medical Centre, School of Medicine, der Universität Californien, USA. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Atherosklerose, dem regenerativen und therapeutischen Einsatz von Stamm- und Progenitorzellen sowie der Erforschung von Biomarkern zur Risikostratifizierung von KHK-Patienten. Professor Zeiher ist Träger zahlreicher Ehrungen und Auszeichnungen auf seinem Gebiet und hat mehr als 400 Originalarbeiten veröffentlicht.
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"Die Niere als Frühwarnsystem für Herz-Kreislauf-Erkrankungen"
mit Professor Dr. med. Kai-Uwe Eckardt
Inhalt
Bleibt eine eingeschränkte Nierenfunktion unerkannt, drohen schwerwiegende Folgen für die Gesundheit, warnt Professor Kai-Uwe Eckardt, Erlangen/Nürnberg: Patienten mit einer Nierenerkrankung tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Darüber hinaus hat eine chronische Nierenerkrankung Effekte auf die Verstoffwechselung von Medikamenten und sie kann den Verlauf anderer Erkrankungen beeinflussen. Eine eingeschränkte Nierenfunktion sollte deshalb möglichst früh erkannt und behandelt werden. Wären Screening-Untersuchungen für jeden Bürger die Lösung? Die Antwort gibt Professor Eckardt in einem Podcast. Dieser gibt Ihnen einen Ausblick auf das Thema seines Plenarvortrags im Rahmen des 117. Internistenkongresses.
Zur Person
Seit Januar 2004 leitet Professor Eckardt als Direktor die 4. Medizinische Klinik, Nephrologie und Hypertensiologie, des Universitätsklinikums Erlangen. Der Nephrologe und Arzt für Physiologie ist darüber hinaus Chefarzt der Medizinischen Klinik 4 am Klinikum Nürnberg. Das Medizinstudium absolvierte Eckardt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie an der Welsh National School of Medicine in Cardiff, Großbritannien. Nach der Promotion im Jahr 1985 am Humangenetischen Institut der Universität Münster führten ihn weitere Stationen an die Medizinische Hochschule Hannover, ans Physiologische Institut der Universität Zürich sowie als Oberarzt an die Charité, Campus Virchow-Klinikum, Berlin.
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"Personalisierte Therapien von Krebserkrankungen"
mit Professor Dr. med. Michael Hallek
Inhalt
War bei der herkömmlichen Chemotherapie das Ziel, den Krebs zu heilen, so ist es bei der personalisierten Therapie eine möglichst langfristige Kontrolle der Krankheit: Krebs als chronische Erkrankung. Der Motor für die Entwicklung der neuartigen Krebsmedikamente ist die Erbgutanalyse. Labore weltweit sequenzieren das Erbgut von zahlreichen Patientenproben und versuchen so, Erfolg versprechende neue Ansatzpunkte für eine Therapie zu identifizieren. Im Rahmen des 117. Internistenkongresses spricht Professor Dr. med. Michael Hallek über das Thema im Rahmen eines Plenarvortrages. Im Podcast gibt er erste Einblicke.
Zur Person
Seit November 2003 ist Professor Hallek Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Hämatologie, Onkologie, Infektiologie, klinische Immunologie und internistische Intensivmedizin) der Universität zu Köln. Nach dem Medizinstudium in Regensburg, München und Paris arbeitete er von 1985 bis 1990 als Assistenzarzt an der TU und der Universität in München. Danach war er als Oberarzt am Klinikum Großhadern, Universität München tätig. Professor Hallek ist Gründer und Leiter der Deutschen CLL Studiengruppe (DCLLSG), die es sich zum Ziel gesetzt hat, auf dem Gebiet der chronischen lymphatischen Leukämie neue Perspektiven zur Diagnostik und Therapie zu entwickeln.
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zum Leitthema des 117. Internistenkongresses "Lebensphasen"
mit Professor Dr. med. Hendrik Lehnert, Kongresspräsident
Inhalt
Die Grundlagen zahlreicher internistischer Erkrankungen liegen zeitlich häufig lange vor deren Ausbruch. Dies gilt insbesondere für Stoffwechselerkrankungen. Bereits das Gewicht bei Geburt wirkt prägend für die Ausbildung von Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich mitunter wichtige Schritte für die Prävention oder Behandlung ableiten. Kongresspräsident Professor Lehnert stellt daher erstmals den Internistenkongress unter ein Leitthema, den Lebensphasen. Damit stellt die Tagung nicht nur Schnittstellen zwischen den Schwerpunkten der Inneren Medizin her und wie sich einzelnen Krankheiten wechselseitig beeinflussen. Auch die Zusammenhänge und Einflüsse vom Kind und Jugendlichen zum Erwachsenen bis hin zum geriatrischen Patienten ist Thema von Vorträgen und Symposien. Professor Lehnert gibt in diesem Hörstück einen Ausblick, weshalb er das Thema Lebensphasen gewählt hat und was die Kongressbesucher erwartet.
Die Grundlagen zahlreicher internistischer Erkrankungen liegen zeitlich häufig lange vor deren Ausbruch. Dies gilt insbesondere für Stoffwechselerkrankungen. Bereits das Gewicht bei Geburt wirkt prägend für die Ausbildung von Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich mitunter wichtige Schritte für die Prävention oder Behandlung ableiten. Kongresspräsident Professor Lehnert stellt daher erstmals den Internistenkongress unter ein Leitthema, den Lebensphasen. Damit stellt die Tagung nicht nur Schnittstellen zwischen den Schwerpunkten der Inneren Medizin her und wie sich einzelnen Krankheiten wechselseitig beeinflussen. Auch die Zusammenhänge und Einflüsse vom Kind und Jugendlichen zum Erwachsenen bis hin zum geriatrischen Patienten ist Thema von Vorträgen und Symposien. Professor Lehnert gibt in diesem Hörstück einen Ausblick, weshalb er das Thema Lebensphasen gewählt hat und was die Kongressbesucher erwartet.
Die Grundlagen zahlreicher internistischer Erkrankungen liegen zeitlich häufig lange vor deren Ausbruch. Dies gilt insbesondere für Stoffwechselerkrankungen. Bereits das Gewicht bei Geburt wirkt prägend für die Ausbildung von Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich mitunter wichtige Schritte für die Prävention oder Behandlung ableiten. Kongresspräsident Professor Lehnert stellt daher erstmals den Internistenkongress unter ein Leitthema, den Lebensphasen. Damit stellt die Tagung nicht nur Schnittstellen zwischen den Schwerpunkten der Inneren Medizin her und wie sich einzelnen Krankheiten wechselseitig beeinflussen. Auch die Zusammenhänge und Einflüsse vom Kind und Jugendlichen zum Erwachsenen bis hin zum geriatrischen Patienten ist Thema von Vorträgen und Symposien. Professor Lehnert gibt in diesem Hörstück einen Ausblick, weshalb er das Thema Lebensphasen gewählt hat und was die Kongressbesucher erwartet.
Zur Person
Professor Lehnert leitet seit 2007 als Direktor die 1. Medizinische Klinik am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Campus Lübeck. Der Internist und Endokrinologe ist Vorsitzender der DGIM 2010/2011 und als solcher für das inhaltliche Programm des 117. Internistenkongresses verantwortlich. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Diabeteserkrankungen und deren Komorbiditäten.
Video Podcasts
117. DGIM Kongress 2011
116. DGIM Kongress 2010








