Plenarvorträge


In insgesamt sechs im Programm hervorgehobenen Plenarvorträgen werden die Hauptthemen des Kongresses vertieft oder aktuelle klinische wie wissenschaftliche Aspekte beleuchtet.

Samstag, 30.04. 12:15 Uhr
Personalisierte Therapie in der Onkologie
Prof. Michael Hallek (Köln

Kurzvorstellung
In diesem Plenarvortrag werden die Grundlagen einer individuellen und auf klinischen Parametern, Biomarkern und molekularen Befunden basierenden Möglichkeiten der "maßgeschneiderten" Therapie in der Onkologie vorgestellt.

Samstag, 30.04. 12:15 Uhr
Perspektiven des Wissenschaftsstandortes Deutschland
Prof. Dr. Ernst Rietschel (Berlin)

Kurzvorstellung
Der Wissenschaftsstandort Deutschland ist in spannender (und positiver) Bewegung; Ausdruck dieser Veränderungen sind die Bildung von Exzellenzuniversitäten und Exzellenzclustern, umfänglicher Verbundförderungen des BMBF (Interdisziplinäre Forschungs- und Behandlungszentren) oder auch die Gesundheitszentren der Helmholtz Gesellschaft. Die Positionierung der Universitätskliniken innerhalb dieser Bewegungen ist natürlich eine Frage von größter Bedeutung. Der ehemalige Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Rietschel, ist hoch berufen, über diese Veränderungen mit Ihnen zu diskutieren.

Sonntag, 01.05. 12:15 Uhr
Kardiovaskuläre Epidemiologie - Phänotypen und Biomarker
Prof. Andreas Zeiher (Frankfurt)

Kurzvorstellung
Neben traditionelle kardiovaskuläre Risikofaktoren treten zunehmend neue und hoch relevante Prädiktoren eines erhöhten Risikos für KHK und plötzlichen Herztod. Dies sind metabolische Phänotypen ebenso wie serologische und genetische Biomarker. Es ist absehbar, dass diese Erkenntnisse zu einer Neudefinition des Risikos für Herz-Kreislauf Erkankungen führen werden.

Sonntag, 01.05. 12:15 Uhr
Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten
Prof. Ulrike Beisiegel (Göttingen)

Kurzvorstellung
Die Kommunikation falscher oder auch nur sorglos erhobener Daten sind Beispiele für ein Fehlverhalten in der Wissenschaft, das in keiner Weise akzeptabel ist. Korrekte wissenschaftliche Arbeit und Publikationstätigkeit sind Voraussetzung für die Umsetzbarkeit in klinisches Handeln. Dies setzt klare Regeln in der Datenerhebung, ihrer Mitteilung und auch für den Umgang im wissenschaftlichen Team miteinander voraus. Frau Prof. Beisiegel als Ombudsfrau der DFG und jetzige Präsidentin der Universität Göttingen wird die Bedeutung dieses Themas (auch "fallorientiert") bestens kommunizieren.

Montag, 02.05. 17:15 Uhr
Risiko Niere: Diagnose und Prognose chronischer Nierenerkrankungen
Prof. Kai-Uwe Eckardt (Erlangen)

Kurzvorstellung
Erhebliche Fortschritte wurden in den vergangenen Jahren auf dem Gebiet der Diagnostik und Prognoseverbesserung der chronischen Nierenerkrankung gemacht (Beispiel: Diabetische Nephropathie, chronische Glomerulonephritiden). Daneben haben wir auch gelernt, dass aufgrund eines engen kardio-renalen "cross-talks" die Gesamtmorbidität und Mortalität durch das Vorliegen einer Niereninsuffizienz beeinflusst wird. Dies werden Themen dieser Plenarvorlesung sein.

Montag, 02.05. 17:15 Uhr
Human Obesity and Insulin Resistance: Lessons from the Extreme
Prof. Steve O'Rahilly (Cambridge)

Kurzvorstellung
Prof. Steve O'Rahilly ist Lehrstuhlinhaber für Endokrinologie und Diabetes in Cambridge und Direktor des Instituts of Metabolic Sciences und neues Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Er hat sich in herausragenden Arbeiten mit den genetischen Ursachen von Adipositas und Diabetes beschäftigt und wird zeigen, dass gerade aus der Aufschlüsselung seltener Krankheitsbilder Verständnis und Erkenntnisgewinn für die häufigen resultiert.